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Empfehlung zu Arbeiten an Standorten mit potentieller Anthraxsporen-Kontamination
Die Empfehlung der EFBS richtet sich an Baufirmen, Altlastenbüros, Analytiklabors und weitere Unternehmen, die an möglicherweise mit Anthraxsporen kontaminierten Standorten tätig sind, und an die für solche Arbeitsbereiche zuständigen kantonalen Vollzugsstellen. Mögliche kontaminierte Standorte sind insbesondere ehemalige Gerbereien oder Wasenmeistereien (Tierkadaverdeponien). Die Empfehlung liefert Informationen zu nötigen Abklärungen, die durchzuführen sind und zu Schutzmassnahmen für die Arbeitnehmenden.
Tätigkeitsbericht 2008-2011
Der Tätigkeitsbericht der EFBS über die Legislaturperiode 2008-2011 wurde publiziert.
Empfehlungen zum Unterhalt von Laboratorien und Anlagen der Biosicherheitsstufen 2 und 3
Für den Unterhalt von Laboratorien und Anlagen der Biosicherheitsstufen 2 und 3 (Human-, Tier- und Pflanzenbereich) fehlten in der Schweiz bisher einheitliche Anweisungen. Um diese Lücke zu schliessen, hat die EFBS in Zusammenarbeit mit externen Experten ein Unterhaltshandbuch für diese Laboratorien und Anlagen erarbeitet. Die Empfehlungen richten sich an die Biosicherheitsbeauftragten sowie an Fachleute, die für den Unterhalt zuständig sind.
Unterhaltshandbuch BSL-2- und BSL-3-Labore
→ Anhang 1 zum Unterhaltshandbuch
Rücktritte verschiedener EFBS-Mitglieder und Neuwahlen
Mit dem Ende der Legislaturperiode verabschieden wir uns von mehreren Mitgliedern der EFBS. Wir danken Angelika Hilbeck, Philipp Hübner, Beatrice Lanzrein, Paul Mäder, Barbara Oppliger, Doris Rentsch und Peter Stamp ganz herzlich für ihre unermüdliche Arbeit und ihr grosses Engagement für die EFBS.
Der Bundesrat hat per 1. Januar 2012 folgende Mitglieder neu in die Kommission gewählt: Dirk Dobbelaere, Eric Dumermuth, Urs Klemm, Brigitte Mauch-Mani, Monika Maurhofer, Kathrin Mühlemann und Nicola Schoenenberger. Wir heissen die neuen Mitglieder in der EFBS willkommen und wünschen ihnen viel Freude und Erfolg bei dieser wichtigen Tätigkeit.
Monitoring-Programm 2008-2011 zur Überwachung von Auswirkungen des Streptomycin-Einsatzes zur Bekämpfung von Feuerbrand
Im Januar 2008 wurde in der Schweiz zum ersten Mal das Antibiotikum Streptomycin zur Behandlung von Feuerbrand in Obstplantagen zugelassen. Diese Ausnahmebewilligung wurde für die Jahre 2009, 2010 und 2011 erneuert. Die Verwendung ist zeitlich beschränkt und an verschiedene Bedingungen geknüpft. So wird beispielsweise ein Monitoring durchgeführt. Die Eidgenössische Fachkommission für biologische Sicherheit EFBS hält es für unerlässlich, dass neben Untersuchungen zur Resistenzentwicklung von Erwinia amylovora, dem Erreger von Feuerbrand, weitere Fragestellungen berücksichtigt werden. Deshalb hat sie in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bundesämtern und Forschungsanstalten sowie weiteren Experten ein multidisziplinäres Monitoringprojekt initiiert. Das Hauptziel dieses Projektes ist die Gewinnung von Daten, die eine objektive Beurteilung der Risiken erlauben, die der Einsatz von Streptomycin mit sich bringen könnte.
Monitoring-Programm Streptomycin
Die Eidgenössische Fachkommission für biologische Sicherheit (EFBS) ist eine ständige Verwaltungskommission des Bundes. Sie berät den Bundesrat, die Bundesämter sowie kantonale Behörden.
Die EFBS gibt Stellungnahmen ab zu Bewilligungsgesuchen und veröffentlicht Empfehlungen für den Umgang mit gentechnisch veränderten oder pathogenen Organismen.
Geschlossene Systeme (Laboratorien, Gewächshäuser...) mit pathogenen oder gentechnisch veränderten Organismen | Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten Organismen (Weizen, Mais, Kartoffeln) |
Inverkehrbringen (Verkauf, Handel, Einfuhr...) pathogener oder gentechnisch veränderter Organismen | Gentherapie am Menschen (in vivo und ex vivo Gentherapie-Versuche) |
Transport, import, export (Englisch) - Praktische Anweisungen für Transport, Import und Export biologischer Substanzen | |